Journal · 12. März 2026

Adressqualität vor dem Mailing prüfen

Stapel adressierter Umschläge bereit zum Versand

Bevor Kataloge und Coupons in den Briefkasten wandern, entscheidet die Adressliste über Kosten und Glaubwürdigkeit. In der Marketingbranche in Deutschland gilt nach wie vor: Rückläufer sind teurer als die meisten Layout-Diskussionen.

Dubletten sichtbar machen

Doppelte Einträge entstehen durch Namensvarianten, Firmen- und Privatadressen oder getrennte Kassensysteme. Ein einfacher Abgleich nach Straße, Hausnummer und Nachname deckt oft schon die größten Klumpen auf. Markieren Sie Dubletten, statt sie still zu löschen — so bleibt nachvollziehbar, welche Quelle unsauber war.

Umzüge und Namensänderungen

Besonders bei langjährigen Bestandskunden häufen sich Unzustellbarkeiten. Planen Sie vor jeder dritten Welle eine Aktualisierung ein und halten Sie fest, welche Rückmeldungen aus dem Kundenservice kommen (z. B. „verstorben“, „verzogen“, „Firma aufgelöst“).

Was vor dem Druck auf die Checkliste gehört

  • Anteil unvollständiger Postleitzahlen und Straßen
  • Anteil der Adressen ohne Kauf in den letzten 24 Monaten
  • Klare Regel, wer Sperrvermerke setzt und wer sie aufhebt

Wer diese drei Punkte vor dem Lettershop klärt, spart Porto und vermeidet peinliche Doppelzustellungen. Für die Einordnung aktueller Branchenbeobachtungen lohnt ein Blick in unseren Branchenradar.

Adresslage im Briefing besprechen